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Das Immunsystem ist die körpereigene Abwehr. Diese schützt uns vor Keimen, insbesondere vor Viren und Bakterien, die in den Organismus gelangen und dort Krankheiten verursachen können. Bei bestimmten Erkrankungen oder auch durch Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen, kann dieser körpereigene Schutz jedoch geschwächt sein. Hierdurch kann das Risiko für Infektionen steigen oder diese können schwerer verlaufen.1,2 Sich vor einer Ansteckung zu schützen, ist dann besonders wichtig: Zu wissen, wo Ansteckungsgefahren lauern, ist dabei ein erster wichtiger Schritt. Ein paar einfache Hygieneregeln können helfen, damit es erst gar nicht zu einer Infektion kommt.

Händewaschen, aber richtig!

Händewaschen steht ganz oben auf der Liste der Maßnahmen, um Infektionen aus dem Weg zu gehen. Ob durch das Anfassen einer Türklinke oder beim Händeschütteln: Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen die Hände in Kontakt mit Keimen oder Krankheitserregern kommen. Berühren die Hände anschließend das Gesicht, ist eine Übertragung über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen möglich.1 Wichtig ist daher regelmäßiges und vor allem gründliches Händewaschen. Besonders in folgenden Situationen sollte man sich die Hände waschen:

  • Beim Heimkommen
  • Nach dem Toilettenbesuch
  • Nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen
  • Vor der Nahrungszubereitung
  • Vor dem Essen

Doch worauf kommt es beim Händewaschen an? Nachdem die Hände unter fließendem Wasser angefeuchtet wurden, folgt das gründliche Einseifen von allen Seiten – auch zwischen den Fingern und auf den Handrücken – für mindestens 20 bis 30 Sekunden. Anschließend die Seife vollständig unter fließendem Wasser abspülen. Zum Schluss die Hände sorgfältig abtrocknen.

In einigen Fällen kann zusätzlich eine Desinfektion der Hände ratsam sein. Diese sollte nach dem Händewaschen durchgeführt werden, sobald die Hände trocken sind. Die richtige Methode ist bei der Händedesinfektion wichtig und sollte vom Behandlungsteam erklärt und gegebenenfalls gemeinsam geübt werden.1

Bei Husten und Niesen: sich selbst und andere schützen

Beim Husten und Niesen können sich Atemwegserkrankungen leicht verbreiten: Dabei werden Krankheitserreger regelrecht „versprüht“. Um eine solche Tröpfcheninfektion zu vermeiden, ist es empfehlenswert, sich von anderen Personen abzuwenden und in ein Einmaltaschentuch zu husten oder zu niesen. Ist keines griffbereit, besser die Armbeuge vor Mund und Nase halten, nicht die Hand.1

Gegen einige Infektionen, die durch eine Tröpfcheninfektion übertragen werden, gibt es zudem die Möglichkeit, einen Impfschutz zu erhalten.3 So empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts in Deutschland bei Menschen mit bestimmten Erkrankungen eine Grippeschutzimpfung durchzuführen.3 Sie wird jährlich wiederholt, da sich Grippeviren schnell verändern und der Impfstoff entsprechend jedes Jahr angepasst wird.

Lebensmittelhygiene für den ungetrübten Genuss beim Essen

Die Hygienestandards bei Lebensmitteln sind in Deutschland im Allgemeinen hoch. Trotzdem gibt es einige Nahrungsmittel, in denen sich Krankheitserreger verbergen können. Häufig sind das Bakterien, zum Beispiel Salmonellen. In den meisten Fällen sind rohes Fleisch, roher Fisch, rohe Eier und Rohmilchprodukte betroffen.1,2 Darauf sollten Menschen mit geschwächtem Immunsystem daher besser verzichten. Fleisch, Fisch und Eier sollten vor dem Verzehr ausreichend erhitzt und vollständig durchgegart sein. Die meisten Keime werden bei Temperaturen zwischen 70 und 100 °C abgetötet. Vorsicht: Einige Speisen enthalten Eier im rohen Zustand. Dazu gehören beispielsweise Tiramisu, Mousse au Chocolat und Mayonnaise.

In welchem Umfang Hygienemaßnahmen zur Infektionsvermeidung empfehlenswert sind, hängt individuell davon ab, in welcher Form das Immunsystem beeinträchtigt ist. Der behandelnde Arzt kann darüber informieren, ob eine Erkrankung oder die gewählte Behandlung die körpereigene Abwehr beeinflussen und welcher Schutz vor Infektionen ratsam ist.

Weiterführende Informationen zum Thema:

Hygienetipps erhalten Sie auf dem Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):
www.infektionsschutz.de

Umfassende Informationen zum Thema Impfen bietet eine weitere Internetseite der BZgA:
www.impfen-info.de

Referenzen
1. Exner M, et al. Hygiene-Tipps für immunsupprimierte Patienten zur Vermeidung übertragbarer Infektionskrankheiten. Hyg Med 2011;36:36–44.
2. Robert Koch-Institut. Anforderungen an die Hygiene bei der medizinischen Versorgung von immunsupprimierten Patienten. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/Downloads/Immunsuppr_Rili.pdf?__blob=publicationFile letzter Zugriff: 04.06.2018
3. Robert Koch-Institut. Saisonale Influenzaimpfung: Häufig gestellte Fragen und Antworten. URL: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html?nn=2375548 (letzter Zugriff 04.06.2018).

Foto: © Smiling child little girl washing hands in bathroom (AdobeStock – Urheber: Oksana Kuzmina)

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Der Verlust der Haare ist eine bekannte und sichtbare Nebenwirkung vieler Chemotherapien. Neben dem Kopfhaar können auch Wimpern und Augenbrauen ausfallen. Ebenso kann sich das Hautbild verändern. Diese äußerlichen Veränderungen kommen zu den generellen Belastungen hinzu, die eine Krebserkrankung und -behandlung mit sich bringt. Hier können betroffene Frauen jedoch ansetzen: Es gibt Pflege- und Make-up-Tipps sowie alltagstaugliche Hilfsmittel, die dazu beitragen können, sich selbst auch während einer Krebstherapie attraktiv zu fühlen und die eigenen Vorzüge zu unterstreichen.

Mit Kopfbedeckungen und Make-up das Selbstbewusstsein stärken
Die wohl bekannteste äußerliche Veränderung bei einer Chemotherapie ist der Ausfall der Kopfbehaarung, dem viele Frauen mit Sorge entgegenblicken. Diese Begleiterscheinung der Behandlung kann eine Echthaarperücke kaschieren, die individuell angepasst wird und natürlich aussieht. Informationen zu Ansprechpartnern, Vorgehen und Abrechnung bei der Krankenkasse finden Sie beispielsweise hier. Manche Frauen entscheiden sich jedoch auch für bunte Tücher und Schals oder modische Kopfbedeckungen, mit denen sie experimentieren und die sie je nach Stimmungslage variieren können.
Hautveränderungen und der Verlust von Wimpern und Augenbrauen bringen ebenfalls Veränderungen im Aussehen mit sich. Dem lässt sich mit spezieller Hautpflege und Make-up entgegenwirken. Praktische Tipps und Anleitungen für Frauen, die eine Krebstherapie erhalten, finden Sie in einer umfassenden Broschüre auf Celgene.de, die Sie hier bestellen oder kostenfrei herunterladen können.

Für betroffene Frauen gibt es zusätzlich praktische Angebote: Umfassende Beratung bietet beispielsweise das Patientenprogramm LIFE der DKMS, das Kosmetik- und Beratungsseminare anbietet, die speziell auf die Bedürfnisse von Krebspatientinnen verschiedener Altersgruppen zugeschnitten sind.

Auch die Seele pflegen
Wichtig ist jedoch vor allem, dass Patientinnen sich von einer Krebsdiagnose und der Behandlung nicht entmutigen lassen – der Erhalt eines positiven Selbstbilds und das Unterstreichen der eigenen Vorzüge können hierbei eine wichtige Unterstützung sein. Auch Wellnessanwendungen können hierzu einen Beitrag leisten. Was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie in diesem Artikel.

Weiterführende Informationen:
Ausführliches Informationsangebot für Patienten von Celgene
service.celgene.de

Video-Tutorials von DKMS LIFE
www.dkms-life.de/tutorials

Wie Kosmetik Mut machen kann: Video auf Frauenzimmer.de
www.frauenzimmer.de

Foto: Beautician doing woman’s eyebrows (Fotolia – Urheber: auremar)

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„Ich bin chronisch krank. Natürlich nehme ich meine verordnete Therapie, damit es mir so gut wie möglich geht.“ Was logisch klingt, scheitert in der Praxis häufig an mehreren Faktoren – sei es durch das bloße Vergessen oder Fehler in der Anwendung oder auch aufgrund einer bewussten Entscheidung, die Therapie auszusetzen. Tatsächlich liegt die Therapietreue bei chronisch kranken Patienten hierzulande nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation nur bei circa 50 Prozent.1 Woran liegt das und was können Betroffene tun, um ihre Therapie im Alltag optimal umzusetzen?

Fallstricke erkennen
Eine Therapie einzuhalten, ist manchmal gar nicht so leicht. Die Behandlung, die im Gespräch mit dem Arzt noch gut verständlich und umsetzbar schien, lässt sich zu Hause nicht mehr so leicht durchführen oder es treten zusätzliche Fragen auf. Oft müssen verschiedene Medikamente, z. B. gegen unterschiedliche Erkrankungen, mehrmals täglich und zu unterschiedlichen Zeiten eingenommen werden. Die Behandlung so in den Alltag zu integrieren, dass man sie auch gut einhalten kann, wenn es einmal stressig wird, ist nicht einfach.

Treten Nebenwirkungen auf, kann der Gedanke aufkommen, ab und zu eine Pause von der Behandlung zu machen. Auch wenn sich die Symptome bereits verbessert haben, können Betroffene die Medikamenteneinnahme gegebenenfalls vergessen, da ihnen die eigene Erkrankung nicht mehr so präsent ist.

Strategien für den Erfolg
Patienten ist häufig nicht bewusst, dass eine Behandlung nur dann zum erwarteten Erfolg führen kann, wenn sie genauso durchgeführt wird, wie es mit dem Arzt abgesprochen ist. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass Patienten ihre Therapie und die Schritte, die dafür nötig sind, nachvollziehen können und auch verstehen. Scheuen Sie sich daher nicht, beim Gespräch mit dem Arzt nachzufragen, wenn etwas unklar ist, oder bitten Sie um einen Medikationsplan. Dieser steht Ihnen zu, wenn Sie dauerhaft mindestens drei oder mehr Medikamente einnehmen müssen – Ärzte stellen Ihren Patienten jedoch oftmals auch so einen Medikationsplan aus. Sich im Vorfeld auf das Arztgespräch vorzubereiten kann ebenfalls helfen. Tipps dazu finden Sie hier.

Zusätzlich zum Arztgespräch hilft es vielen Patienten, sich mit ihrer Erkrankung oder Therapie genauer auseinanderzusetzen und so auch selbst zum Experten zu werden. Hierzu steht Betroffenen eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur Verfügung.

Ebenso wichtig ist es jedoch, Strategien zu entwerfen, um die Behandlung optimal durchführen zu können. Auf der Website von Celgene steht das Faltblatt Teamarbeit – Wie es mir besser gelingt, die Empfehlungen meines Arztes umzusetzen – zur Verfügung. Dieses hilft Ihnen, sich mögliche Unklarheiten bei der Behandlung deutlich zu machen, und liefert gleichzeitig Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung der Therapie. Denn häufig können bereits einfache Maßnahmen hilfreich sein:

  • Die Medikamenteneinnahme an die gewohnten Tätigkeiten im Tagesablauf anpassen
  • An bestimmten Stellen in der Wohnung einen Erinnerungszettel anbringen
  • Sich mithilfe von Signaltönen, z. B. einem Wecker, an die Einnahme erinnern
  • Apps zur Koordination und Erinnerung der Medikamenteneinnahme nutzen

Probieren Sie aus, was für Sie am besten funktioniert!

Referenzen
1.    Sabaté, E. (2003). Adherence to long-term therapies. Evidence for action. World Health Organization. http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/42682/1/9241545992.pdf. Accessed April 12, 2017.

Weiterführende Informationen zum Thema:

Leitfaden des Universitätsklinikums Heidelberg – Arzneimittel richtig einnehmen

Informationen der Verbraucherzentrale zum Medikationsplan

Bild: Tabletten einnehmen (Fotolia – Urheber: ghazii)

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Im Praxisalltag kann die Verwendung von medizinischer Fachsprache im Arzt-Patienten-Gespräch eine Herausforderung darstellen und manchmal für Verwirrung sorgen. Dennoch sind Fachbegriffe wichtig, um Symptome, Befunde oder ähnliches passgenau zu benennen. Patienten mit chronischen oder auch bösartigen Erkrankungen werden daher bestimmten Wörtern, die für ihre Diagnose und Behandlung wichtig sind, immer wieder begegnen. Somit kann es hilfreich sein, bestimmte Wörter und Ausdrücke zu kennen und ihre Bedeutung zu verstehen.

Um Betroffene und ihre Angehörigen bei diesem Unterfangen zu unterstützen, hat Celgene neben umfangreichen Materialien zu verschiedenen Erkrankungen auch sprachliche Wegweiser bzw. Glossare entwickelt:

  • Begriffe aus der Hämatologie – ein Wegweiser durch die medizinische Fachsprache
  • Kleines Kompendium Blutwerte – Blutbild und Laborwerte in der Hämatologie verständlich erklärt
  • Ein Wegweiser durch die medizinische Fachsprache bei Psoriasis und Psoriasis-Arthritis

Diese werden regelmäßig aktualisiert und können auf der Celgene-Servicewebsite kostenfrei heruntergeladen werden.

Bild: doctor with clipboard and senior woman at hospital (Fotolia – Urheber: Syda Productions)

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Eine stationäre Behandlung, Reha-Maßnahmen oder Untersuchungen – die Gründe für einen Krankenhausaufenthalt sind unterschiedlich. In einigen Fällen bleibt genug Zeit, den Besuch im Krankenhaus gut vorzubereiten. Manchmal muss es jedoch auch recht schnell gehen. In diesem Artikel erfahren Sie, worüber es sich vor dem Krankenhausaufenthalt nachzudenken lohnt und was ins Gepäck gehört.

Das Wichtigste bereithalten

Damit die Aufnahme in das Krankenhaus reibungslos vonstattengeht und das Behandlungsteam die Behandlung bestmöglich planen kann, sind einige Unterlagen besonders wichtig. Dazu gehören:

  • Personalausweis
  • Versicherungskarte
  • Medikationsplan und Unterlagen über bisherige Untersuchungen und Behandlungen

Darüber hinaus sollten Betroffene die Medikamente mitnehmen, die sie aktuell einnehmen. Das gilt gleichermaßen für persönliche Hilfsmittel wie Brille, Hörgerät oder Zahnersatz.

Den Aufenthalt planen

Je nach Aufenthaltsgrund benötigen Patienten geeignete Kleidung, beispielsweise bequeme Alltagskleidung, Nachtwäsche oder auch Sportkleidung für Physiotherapie-Einheiten. Bei der Vorbereitung auf den Krankenhausaufenthalt kann eine detaillierte Checkliste helfen, wie sie von mehreren Websites zur Verfügung gestellt wird.

Gerade bei Menschen im höheren Lebensalter oder mit einer Grunderkrankung wie zum Beispiel Krebs kann eine ständig gepackte Notfalltasche sinnvoll sein. Diese kann z. B. etwas persönliche Wäsche enthalten und im Fall des Falles direkt mit ins Krankenhaus genommen werden.

Beschäftigung und Wohlbefinden

Oftmals ist ein Krankenhausaufenthalt mit längeren Liege- oder Ruhezeiten verbunden. Daher tun Menschen, bei denen eine Klinikeinweisung ansteht, gut daran, bei ihrer Planung auch Möglichkeiten zum Zeitvertreib zu berücksichtigen. Je nach persönlichen Vorlieben gehören beispielsweise Zeitschriften, Bücher oder Rätsel mit ins Gepäck. Für das allgemeine Wohlbefinden kann es außerdem helfen, kleinere persönliche Gegenstände oder Bilder, etwa von Familienangehörigen oder Haustieren, mitzunehmen, um sich in der ungewohnten Umgebung etwas heimischer zu fühlen.

Für den Ernstfall vorsorgen

Auch wenn viele Menschen den Gedanken an eine gesundheitliche Verschlechterung oder Komplikationen einer Operation scheuen, ist es wichtig, sich über den eigenen Willen für den Ernstfall Gedanken zu machen. So kann beispielsweise in einer Patientenverfügung festgehalten werden, welche Maßnahmen in bestimmten Situationen ergriffen oder nicht ergriffen werden sollen. Ebenfalls kann z. B. in einer Vorsorgevollmacht eine Vertrauensperson berechtigt werden, Entscheidungen zu treffen, die nicht mehr selbst getroffen werden können. Wichtig ist, dass relevante Angehörige von diesen Unterlagen und ihrem Aufenthaltsort Kenntnis haben, um sie im Ernstfall nutzen zu können.

Weiterführende Informationen:

Checkliste der Weissen Liste zur Vorbereitung auf den Krankenhausaufenthalt:
Checkliste-Krankenhausaufenthalt.pdf

Informationsbroschüre Patientenverfügung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz:
www.bmjv.de

Linksammlung zu Informationsmaterial und Vorlagen zu Patientenverfügungen der Landesärztekammern:
www.bundesaerztekammer.de/patienten/patientenverfuegung/muster-formulare/

Muster einer Vorsorgevollmacht des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz:
www.bmjv.de

Bild: Happy senior patient reading book (Fotolia – Urheber: WavebreakMediaMicro)

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Kann eine Chemotherapie mein Leben verlängern oder verlängert sie nur das Leiden? Wie verhält es sich mit der Ernährung während einer Chemotherapie? Warum fühle ich mich während der Therapie müde und schlapp? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen Menschen, die von Bauchspeicheldrüsenkrebs betroffen sind und vor der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie stehen oder bereits eine solche Behandlung erhalten.
Um Betroffene und deren Angehörige n dieser schwierigen Zeit bestmöglich mit praktischen Informationen zu unterstützen, hat die TEB e. V. Selbsthilfe (Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse) eine neue Broschüre zum Thema Chemotherapie bei Pankreaskrebs veröffentlicht.* In der Broschüre „Das will ich wissen … Betroffene fragen – Experten antworten“ kommen die Betroffenen selbst mit ihren Fragen, Ängsten und Unsicherheiten zu Wort. Erstellt wurde das Heft von Betroffenen für Betroffene – mit dem Ziel, offene Fragen zu klären, die Angst vor einer Chemotherapie zu nehmen und Mut zu machen. Drei Experten beantworteten zu diesem Zweck alle Fragen aus ärztlicher Perspektive: Prof. Dr. med. Bodo Klump vom Paracelsus-Krankenhaus Ruit, Dr. med. Wolfram Bohle vom Katharinenhospital in Stuttgart und Prof. Dr. med. Karel Caca vom Klinikum Ludwigsburg.

Die Broschüre umfasst Fragen und Antworten zu den folgenden Themenkomplexen:

  • Allgemeine Fragen rund um eine Chemotherapie
  • Praktische Aspekte zur Durchführung einer Chemotherapie
  • Die Teilnahme an klinischen Studien
  • Mögliche Nebenwirkungen und wie damit umgegangen werden kann
  • Die notwendige Anpassung des eigenen Lebensstils
  • Möglichkeiten der psychosozialen Unterstützung

Exemplare der Broschüre „Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs: Betroffene fragen, Experten antworten“ können ab sofort bei TEB e.V. Selbsthilfe gegen eine geringe Schutzgebühr bestellt werden. Weitere Informationen unter www.teb-selbsthilfe.de und über die folgende Kontaktadresse:

TEB e. V. Selbsthilfe
Bundes- und Landesgeschäftsstelle
Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
Ruhrstr. 10/1
71636 Ludwigsburg
Telefon: 07141 9563636
Web: www.teb-selbsthilfe.de
E-Mail: geschaeftsstelle@teb-selbsthilfe.de

 

Broschüre Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Abbildung: Die Broschüre „Das will ich wissen … Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs“ kann bei der TEB-Selbsthilfe bestellt werden.

Weiterführende Informationen zum Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs finden Sie hier:

* Die Broschüre wurde mit der inhaltlich nicht einschränkenden Unterstützung der Celgene GmbH erstellt.

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Kindern von Müttern mit Brustkrebs die Erkrankung verständlich machen

Was ist Krebs? Ist Krebs heilbar? Ist Krebs ansteckend? Bin ich schuld? Existenzielle Fragen, die sich Kindern stellen, wenn sie erfahren, dass ihre Mama an Krebs erkrankt ist. Die neue App „Der Zauberbaum“ unterstützt Eltern dabei, sich gemeinsam mit ihren Kindern auf die veränderte Lebenssituation einzustellen.

Der Verein Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V. entwickelte die App zusammen mit ausgewiesenen Experten.
Für Familien und Kinder wurde zusätzlich zur deutschen App auch eine türkische und französische Version des Zauberbaums entwickelt die seit Februar bzw. April 2017 kostenfrei heruntergeladen werden können.

Die App ist konzipiert für Kinder im Alter von 3-10 Jahren und ist für die Bedienung mit einem Tablet optimiert.

Kontakt: www.hilfe-fuer-kinder-krebskranker-eltern.de

Alle Zauberbaum Apps sind im App Store und Google Play Store als kostenfreier Download verfügbar.
Klicken Sie auf die Store-Grafik des jeweiligen Anbieters, um die App herunterzuladen.

„Der Zauberbaum“- Die Deutsche Zauberbaum App

AppStore GooglePlayStore

„Sihir ağacı“- Die Türkische Zauberbaum App

AppStore GooglePlayStore

L’arbre magique“- die Französische Zauberbaum App

AppStore GooglePlayStore

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Wie behalte ich den Überblick über die Informationen, die ich über meine Krankheit bereits gesammelt habe? Hat sich mein Hautbild in den letzten Wochen verbessert? Was hat mir das letzte Mal geholfen, souveräner mit belastenden Situationen umzugehen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen Menschen, die von einer Psoriasis beziehungsweise Psoriasis-Arthritis betroffen sind. Bei beiden Krankheitsbildern handelt es sich um chronisch und schubförmig verlaufende entzündliche Erkrankungen.

Für Betroffene ist es wichtig, Informationen, Beobachtungen und Details zur eigenen Erkrankung zu dokumentieren. So lässt sich der Überblick behalten und vielleicht auch herausfinden, ob es neben einer wirksamen medikamentösen Therapie auch andere Möglichkeiten gibt, den eigenen Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Um Betroffene zu unterstützen, wurde in Zusammenarbeit mit www.psoriasis-netz.de ein interaktiven Patienten-Ordner entwickelt. Dieser Ordner hilft zum Beispiel dabei, relevante Daten übersichtlich zu ordnen und genau festzuhalten, wenn sich etwas im Krankheitsbild verändert. Er ist weit mehr als ein Patienten-Tagebuch und enthält mehrere Registerblätter zu folgenden Themen:

  • Begleiterkrankungen
  • Medikamente und Therapien
  • Schübe und Verschlimmerungen
  • Gefühlsleben
  • Krankenversicherung und Behörden
  • Arztgespräche

Um Patienten dabei zu helfen, ihre Erkrankung zu dokumentieren, enthält der Ordner unter anderem eine Juckreiz-Skala, in der sich exakt festhalten lässt, wie sich der Pruritus (Juckreiz) im Krankheitsverlauf verändert. Um einordnen zu können, wie schwer die Schuppenflechte ausgeprägt ist, kann der Patient außerdem in wenigen einfachen Schritten seinen PASI berechnen. Der sogenannte PASI-Score (Psoriasis Area Severity Index) ist ein Index, über den sich ermitteln lässt, welchem Schweregrad die eigene Erkrankung zuzuordnen ist. Bei Bedarf können Vorlagen für den Ordner auch online abgerufen und ausgedruckt werden.

In unserem Servicebereich können Sie den Patienten-Ordner herunterladen
(Bitte beachten, dass das entsprechende bisher Material noch nicht zugänglich ist.)

Weiterführende Links zum Thema Psoriasis finden Sie auf der Website www.diagnose-psoriasis.de

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Für Menschen, die mit einer Krebserkrankung konfrontiert werden, ist es hilfreich, über das Krankheitsbild und die Behandlungsoptionen gut informiert zu sein. Seit Kurzem steht Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und deren Angehörigen eine neue, aktuelle Broschüre zur Verfügung: In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Frank Griesinger, Leiter des Onkologischen Zentrums an der Klinik für Hämatologie und Onkologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin – Onkologie in Oldenburg, hat das Unternehmen Celgene die Broschüre Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom – NSCLC veröffentlicht. Sie enthält eine Fülle an Informationen über den Aufbau des Atmungsapparates, bösartige Erkrankungen dieses Systems, Möglichkeiten der Diagnostik sowie der Behandlung und kann über die Service-Rubrik dieser Website bestellt werden: Service.Celgene.de
Im Umgang mit einer schwerwiegenden Erkrankung wie Lungenkrebs spielt jedoch nicht nur die gute Aufklärung eine wichtige Rolle für den Behandlungsverlauf. Neben körperlichen Symptomen führt die Krankheit meist auch zu einer großen psychischen und emotionalen Belastung. Hier können Entspannungsübungen und Hypnose eine wichtige Stütze für Patienten sein. Gemeinsam mit der Diplom-Psychologin Birgit Corinna Wagner hat Celgene daher eine Hypnose-CD (Die innere Kraftquelle finden – Hypnose zur Entspannung und Regeneration) entwickelt. Die Geschichte auf dieser CD verbindet direkte und indirekte Hypnose mit Elementen des autogenen Trainings. Sie soll den Patienten helfen, sich körperlich und psychisch zu entspannen und so innere Kraftquellen zu aktivieren. Hier geht es zum Bestellservice: Service.Celgene.de

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Neue Celgene Broschüre für Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs Kann Hypnosetechnicken in emotionalen Bewältigung hilfreich sein.