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Bereits zum siebten Mal lud das European MDS Studies Coordination Office (EMSCO) zum MDS-Forum ein. Vom 13. bis 14. April 2018 trafen sich namhafte nationale und internationale Experten in Dresden, um die neuesten diagnostischen und therapeutischen Standards des myelodysplastischen Syndroms (MDS) und der sekundären akuten myeloischen Leukämien (AML) zu diskutieren. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Uwe Platzbecker, Dresden, bot das MDS-Forum ein abwechslungsreiches wissenschaftliches Programm. Die Veranstaltung wurde von Celgene unterstützt.

MDS und AML: Wissenschaftliche Fortschritte eröffnen neue Therapieoptionen

In den letzten Jahren konnten wichtige Erkenntnisse zu den Krankheitsprozessen sowie der molekularen Diagnostik von MDS und AML erlangt werden. Diese Forschung hat wesentlich zur Entwicklung neuer therapeutischer Optionen beigetragen. Der wissenschaftliche Austausch, wie er auf dem MDS-Forum gefördert wird, unterstützt dabei, neue Erkenntnisse und Möglichkeiten in den klinischen Alltag zu überführen. So zählten die Diagnostik und Klassifikation von MDS und AML sowie die historische Entwicklung des MDS genauso zu den Themen der Fachveranstaltung wie die Therapiemöglichkeiten. Mit dem 7. MDS-Forum in Dresden ist es gelungen, einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und die Therapiemöglichkeiten bei MDS und AML zu geben.

Weiterführende Informationen zum Thema:

Umfassende Informationen zu Krankheitsbildern, Diagnose und Therapie von MDS und AML bietet das Internetportal www.myelodysplastischesyndrome.de.

Foto: © View on the main city square with famous church of Our Lady during the sunrise in Dresden city, Germany (AdobeStock – Urheber: rh2010)

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Wie eine emotionale Achterbahnfahrt – so könne sich das Leben mit einem multiplen Myelom (MM), einer Krebserkrankung des blutbildenden Systems im Knochenmark, anfühlen, berichten Betroffene. Der Grund: In den allermeisten Fällen ist keine Heilung der Erkrankung möglich. Sie lässt sich aber durch wirksame Therapien über einen längeren Zeitraum zurückdrängen und kontrollieren, also in Remission bringen.1 Irgendwann zeigen jedoch die Blutwerte und vielleicht auch das körperliche Befinden bei fast allen Patienten, dass die Krankheit wieder aktiv ist.2 Dann spricht man von einem Krankheitsprogress oder Rezidiv (englisch: relapse), oder umgangssprachlich auch von einem Rückfall. Andere Wirkstoffe bzw. Kombinationen müssen eingesetzt werden, um die Chance auf eine erneute Remission zu ermöglichen. Rund 61 Prozent der Menschen mit MM erhalten eine derartige so genannte Zweitlinientherapie.3 Mit jedem Rezidiv steigt der Leidensdruck der Betroffenen und es wird immer wahrscheinlicher, nicht bis zur nächsten Therapielinie zu überleben.3 Ein Rezidiv ist somit eine bedrohliche Situation, die die Lebenserwartung direkt drastisch senkt. Aus diesen Gründen wirken Ängste – auch in Phasen der Remission – häufig als konstante Erinnerung in den Köpfen der Betroffenen, der sie ständig mit ihrer unheilbaren Erkrankung konfrontiert.

Wie Patienten ein Rezidiv erleben

Welche Auswirkungen die Möglichkeit und das Erleben eines Rezidivs auf die Betroffenen hat, machen die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung deutlich, in deren Rahmen Patienten mit MM befragt wurden.2 Die Angaben der Patienten zeigen, wie belastend und beängstigend ein Rückfall ist. „Zu denken, man hätte es geschafft, und dann plötzlich das Wort ‚Rezidiv‘ zu hören, ist ein Fall ins Bodenlose“, berichtete ein Betroffener in der Studie. Ein anderer empfand den Krankheitsrückfall sogar als schlimmer als die Diagnose selbst: „Bei der Diagnose war ich bereit zu kämpfen, beim Rezidiv hatte ich resigniert.“ Dabei gab es viele verschiedene Faktoren, die als belastend wahrgenommen wurden: Einerseits litten die Patienten unter den körperlichen Symptomen, andererseits spielte die Angst vor einer weiteren Verschlimmerung der Erkrankung und schließlich dem Tod eine Rolle. Aber auch Aspekte, die zu einer erheblichen Veränderung des Alltags führten, wurden als problematisch beschrieben – etwa die Notwendigkeit, für die weitere Abklärung oder eine Behandlung häufiger ins Krankenhaus fahren oder den Arzt aufsuchen zu müssen. Dies kann zeitraubend sein – sowohl für die Betroffenen selbst als auch für ihre Angehörigen.

Rethink Relapse – Celgene-Aktion startet im Myelom-Aktionsmonat

Um auf die vielfältigen Auswirkungen eines Rezidivs beim multiplen Myelom hinzuweisen und gleichzeitig die Bedeutung einer möglichst langanhaltenden ersten Remission zu unterstreichen, hat Celgene Rethink Relapse gestartet. Das europaweite Programm startet im März 2018, dem Myelom-Aktionsmonat, und richtet sich an spezialisierte Ärztinnen und Ärzten, also Hämatologinnen und Hämatologen, aber auch an Myelom-Patienten, deren Angehörige und entsprechende Patientengruppen. Die Aktion betont die Notwendigkeit, Rezidive beim multiplen Myelom mit geeigneten Therapien so lange wie möglich hinauszuzögern. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Website www.rethinkmyeloma.com.

Literatur

1. Moreau P, et al. Ann Oncol 2017;1;28(suppl_4):iv52–iv61.
2. Hulin C, et al. Leuk Res 2017;59:75–84.
3. Yong K, et al. Br J Haematol. 2016;175(2):252–264.

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Anfang November verschickte Celgene einen Rote-Hand-Brief zu seinem Medikament OTEZLA. Im Brief informiert das Unternehmen über die Aufnahme eines Warnhinweises zu Depression sowie Suizidgedanken und – verhalten in die OTEZLA-Produktinformation.

HIER finden Sie:

 

 

Bildquelle: White 3d Human – Exclamation Mark Photo © Onypix | Dreamstime.com

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Alle zwei Jahre ist es Ende Juli wieder soweit: Die bayrische Landeshauptstadt steht ganz im Zeichen der Dermatologie. Unter dem Motto „Fortschritt durch Fortbildung“ kamen Hautärzte aus ganz Deutschland in München zusammen, um sich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Behandlungsstrategien für Patienten auszutauschen. Plenarsitzungen, Workshops, Kurse, Mittagsseminare und Satellitensymposien der Industrie – das Programm der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie deckte ein breites Themenspektrum ab.

Im Fokus: Psoriasis
Als Erkrankung mit weiter wachsender Relevanz stand die Schuppenflechte im Mittelpunkt mehrerer Veranstaltungen. Auch die Psoriasis-Arthritis (PsA) spielte in diesem Kontext eine Rolle, hängt sie doch eng mit der Schuppenflechte zusammen. Ob approbierte Dermatologen aus Klinik oder Praxis, junge Ärzte kurz vor der Facharztprüfung, Medizinjournalisten oder auch Mitarbeiter von Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind: Verschiedene Zielgruppen erhielten aktuelle Informationen zu den entzündlichen Krankheitsbildern sowie den verfügbaren Therapien. Dabei ging es unter anderem um die Empfehlungen nationaler sowie internationaler Facharztgruppen zur Behandlung von Schuppenflechte sowie Psoriasis-Arthritis und zeitgemäße Ziele einer Psoriasis-Therapie, die beispielsweise auf dem Ärztesymposium der Celgene GmbH diskutiert wurden.

Optimierte Versorgung von Menschen mit Schuppenflechte
Bei der Betrachtung der therapeutischen Möglichkeiten bei Psoriasis und PsA auf der einen Seite und der Versorgungsrealität der betroffenen Menschen auf der anderen Seite werden erhebliche Unterschiede deutlich: Während sich Fachärzte einig sind, dass die Erkrankungen mit den derzeit verfügbaren Behandlungsoptionen in den allermeisten Fällen gut zu kontrollieren sind, haben Betroffene in vielen Fällen einen hohen Leidensdruck, da sie ihre Symptome nicht in den Griff bekommen. Dies rührt zum einen daher, dass viele von ihnen gar nicht mehr zum Arzt gehen und – wenn überhaupt – rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke oder „Hausmittelchen“ verwenden. Andere Betroffene suchen wegen ihrer Erkrankung nur ihren Hausarzt auf. Da es sich bei Schuppenflechte und Psoriasis-Arthritis jedoch um komplexe Entzündungserkrankungen handelt, gehören die Beratung und die Behandlung unbedingt in die Hände eines Dermatologen bzw. Rheumatologen.

Um die Behandlung durch Dermatologen flächendeckend, zielgerichtet und fortlaufend zu optimieren, haben der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) Versorgungsziele für Psoriasis definiert, die jeweils fünf Jahre gültig sind. Im Anschluss evaluieren die Experten anhand aktueller Daten, inwiefern die jeweiligen Aspekte erfüllt wurden, und setzen die Ziele für die nächsten fünf Jahre fest.

Auch Celgene hat es sich zum Ziel gesetzt, das Leben von Patienten entscheidend zu verbessern – unter anderem im Bereich entzündlicher Immunerkrankungen wie Psoriasis und Psoriasis-Arthritis. PD Dr. med. Marc Alexander Radtke aus Hamburg gab auf der Veranstaltung des Unternehmens im Rahmen der Münchner Fortbildungswoche einen Überblick über unterschiedliche Behandlungsformen bei Psoriasis und betonte wie wichtig es ist, mit jedem Betroffenen gemeinsam individuelle Ziele für die Therapie festzulegen.

So kann das Medikament ausgewählt werden, welches am besten zu den Symptomen und den Ansprüchen an die Behandlung passt.

Der Programmpunkt unterstreicht Celgenes Engagement für die kontinuierliche Weiterbildung von Fachärzten. Ein nächster Schritt: Im November plant das Unternehmen erneut die zweitägige Fortbildungsveranstaltung Insight Immunology, bei der Dermatologen und Rheumatologen gemeinsam aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und therapeutische Strategien im Bereich der Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis diskutieren.

Weiterführende Informationen zum Thema:
• Website der nationalen Versorgungsziele: www.versorgungsziele.de

Bild: München Panorma (Fotolia – Urheber: Michael Fleischmann)

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Zu Beginn gab es nur wenige Mitarbeiter und provisorisch angemietete Büroräume, heute werden von dort Aktivitäten auf dem gesamten Kontinent gesteuert: Die Celgene-Europazentrale in Boudry blickt auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurück, in der sich vieles verändert hat. Mittlerweile sind mehr als 2.000 Mitarbeiter in Europa tätig und sechs Medikamente für zwölf Krankheitsbilder in der Europäischen Union zugelassen. Bereits seit den Anfängen in Europa trägt Tuomo Pätsi in verschiedenen Funktionen dazu bei, die Geschicke des Unternehmens zu lenken. Heute ist er Präsident der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) bei Celgene. An die Situation vor einem Jahrzehnt erinnert er sich: „Als wir unsere Tätigkeit auf Europa ausdehnten, hatten wir hierzulande noch kein zugelassenes Produkt. Was wir hatten, war eine Vision – das Ziel, uns für Patienten einzusetzen, um ihr Leben durch unsere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben grundlegend zu verbessern.“

In den letzten zehn Jahren hat sich für Celgene weltweit einiges geändert und es handelt sich mittlerweile um einen bedeutenden globalen Biopharmaziekonzern. Die Vision ist jedoch nach wie vor dieselbe. „Wir haben eine Selbstverpflichtung, an die wir glauben und an der wir uns orientieren, nämlich schwerkranken Menschen bestmöglich zu helfen“, betont Tuomo Pätsi. Und da neben fachlich-ärztlichem Wissen auch die Perspektive von Betroffenen von hoher Relevanz ist, unterhält Celgene Kontakt zu zahlreichen Patientengruppen in unterschiedlichen Ländern. „So stellen wir sicher, dass unsere Therapien und Unternehmensaktivitäten wirklich die Bedürfnisse der Menschen adressieren, die mit den Erkrankungen leben und sie benötigen.“

Das Immunsystem nutzen, um Erkrankungen zu begegnen

Bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe setzte Celgene von Beginn an auf das Potenzial der menschlichen Biologie. Schon vor der Expansion nach Europa 2006 war Celgene führend im Bereich der immunmodulierenden Substanzen (IMiDs®). Diese greifen das multiple Myelom, eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems, sowohl durch eine direkte Tumorschädigung als auch durch Zellteilungshemmung sowie Aktivierung des Immunsystems an – der Krebs wird also quasi auch mit körpereigenen Mechanismen bekämpft. Aktuell verfügt Celgene über mehrere IMiDs®, die in verschiedenen Erkrankungsstadien des multiplen Myeloms zum Einsatz kommen können. Ferner wurde gezeigt, dass auch Patienten mit einer bestimmten Untergruppe myelodysplastischer Syndrome von dem immunmodulierenden Wirkansatz profitieren können. Auch bei bestimmten Lymphomen wird das Potenzial dieser Therapien derzeit untersucht.

„Blutkrebs ist aber bei weitem nicht das größte Feld, in dem Krebserkrankungen auftreten – häufig treten bei Patienten auch bösartige Neubildungen, also Tumoren auf“, führt Pätsi weiter aus. Im Jahr 2010 erweiterte Celgene sein Produktportfolio, um auch Patienten mit soliden Tumoren eine therapeutische Option bieten zu können. Der onkologische Wirkansatz, der bislang für Patienten mit metastasierten Formen von Brustkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs zum Einsatz kommt, nutzt wiederum die menschliche Biologie – diesmal, um den Tumor „auszutricksen“: Ein Chemotherapeutikum wird in Albumin-Nanopartikel eingeschlossen. Albumin ist quasi ein Zelltaxi, denn es schleust den eigentlichen Wirkstoff aus der Blutbahn ins Innere des Tumors. Dies ist nützlich, da der Tumor bei einigen Krebsarten wie z. B. Bauchspeicheldrüsenkrebs über ein stabiles Stützgewebe verfügt, das herkömmliche Chemotherapien kaum durchdringen können. In Albumin eingeschlossen, kann der Wirkstoff dieses Gewebe jedoch passieren und die Krebszellen im Inneren des Tumors abtöten.

Im Jahr 2012 erschloss Celgene Europa mit dem Geschäftsbereich Inflammation & Immunology (kurz: I&I) zusätzlich ein völlig neues Tätigkeitsfeld, das sich der Erforschung und Entwicklung von Therapien für entzündlich bedingte Erkrankungen des Immunsystems widmet. Seit Januar 2015 ist das erste I&I-Produkt in der Europäischen Union zugelassen – ebenfalls eine immunmodulierende Substanz, die bei Schuppenflechte und Psoriasis-Arthritis zum Einsatz kommen kann. „Bei diesen Erkrankungen konnten das moderne Wirkprinzip bereits seine Effektivität zeigen. Daran möchten wir nun mit Studien in anderen Therapiegebieten anknüpfen“, so Tuomo Pätsi. „Das Gebiet der Entzündungsforschung bietet für uns und unsere Patienten viele Chancen. Daher werden wir unseren Blick auch künftig auf weitere Erkrankungen in diesem Bereich richten – beispielsweise auf die multiple Sklerose und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, für die wir bereits neue, innovative Therapieansätze untersuchen.“

Industrieführende Investitionen in Forschung und Entwicklung

Dass Celgene einen starken Forschungsfokus hat, zeigen die Investitionszahlen des Unternehmens: Von 2010 bis 2015 flossen jeweils rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes wieder in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Das ist weit mehr als der Branchendurchschnitt. Aktuell betreibt Celgene rund 50 Forschungsprogramme in der präklinischen Entwicklung. 25 Wirkstoffe werden derzeit in klinischen Studien untersucht. „Wir sind in der Verantwortung, weiter in unsere Spezialgebiete zu investieren und diese somit zu stärken“, betont Tuomo Pätsi.

Doch nicht nur Patienten in den privilegierteren Regionen der Welt stehen bei Celgene im Mittelpunkt – auch Erkrankungen der sogenannten Dritten Welt sind Teil der Forschungsbemühungen. Seit 2009 kooperiert das Unternehmen mit verschiedenen Hilfsorganisationen und leistet auch auf diese Art und Weise Hilfe im Kampf gegen die für diese Weltregion typischen Erkrankungen.

Zehn Jahre Celgene in Europa – Erfolge für Patienten

Bild: Vector Polygon Pattern (Fotolia – Urheber: treenabeena)

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Celgene verpflichtet sich durch weltweit mutiges und innovatives Handeln sowie durch lebensfördernde Therapien dem Wohle der Patienten zu dienen.

Unternehmergeist, Teamwork sowie das Engagement jedes einzelnen Celgene Mitarbeiters schaffen eine einzigartige Basis für die Verbesserung des weltweiten Patientenwohls, angefangen von der praktischen Unterstützung der Menschen beim Zugang zu ihren Medikamenten bis hin zur Anwendung modernster wissenschaftlicher Technologien im Bereich der Therapie.

Leidenschaft, Innovation und Mut sind unsere Grundfeste seit Anbeginn. „Auf unserem Weg zu einem erfolgreichem Unternehmen hatten wir einige Hürden zu meistern. Dank dem Mut unserer Mitarbeiter konnten diese Hürden in Chancen gewandelt und daraus neue Ansätze und Erkenntnisse für eine erfolgreiche Zukunft generiert werden.“, so der ehemaliger Vorsitzende & CEO Dr. Sol J. Barer.

Auf dieser Basis entwickelte sich Celgene zu einem führenden Anbieter von Medikamenten für Patienten mit besonderen Bedürfnissen. Wir bemühen uns beständig, alle wissenschaftlichen Fragen zu klären und arbeiten unermüdlich an unserer Mission, die Lebensqualität unserer Patienten kontinuierlich zu verbessern. Dank unseres Engagements sowie beträchtlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung schaffen wir für unsere Patienten beständig neue und immer bessere Lebensperspektiven.

Ein gutes Beispiel für unseren Mut, Therapiemöglichkeiten zu eröffnen, war, Thalidomid wieder auf den Markt zurückzubringen und unter bestmöglichen Sicherheitsauflagen denjenigen Patienten zur Verfügung zu stellen, denen wenige bis gar keine Therapien zur Verfügung standen. Mit voller Hingabe arbeiteten unsere Wissenschaftler daran, das vorbelastete Arzneimittel so zu verändern, dass damit behandelte Krebspatienten wieder neue Hoffnung auf Besserung schöpfen konnten.

 

„ Dem Wohle der Patienten verpflichtet, bestimmt auch die Arbeit an innovativen Therapieoptionen für Schwellenländer, die entweder keine entsprechende Infrastruktur haben oder deren Behörden die Genehmigungen für neue Behandlungsmöglichkeiten nur sukzessive erteilen.“

 

„Dies ist ein riskantes Geschäft, und Misserfolge sind wesentlicher Bestandteil des Lernprozesses. Niemand will scheitern, aber wichtig ist stets, aus dem Scheitern zu lernen.

Joel Beetsch, VP bei Celgene, zuständig für Patienten und Patientenorganisationen, war von der Offenheit der Unternehmensstrategie beeindruckt und auch davon, dass die typischen bürokratischen Herausforderungen, die wir in größeren Organisationen nicht selten beobachten, auf Celgene scheinbar nicht zutreffen. „Bei uns gilt: Macht es einfach möglich!“, sagt er.

Die Mitarbeiter von Celgene haben sich dem Wohle der Patienten verpflichtet: Dies gilt auch bei der Arbeit an innovativen Therapien für Schwellenländer, denen die Infrastruktur fehlt, oder wenn behördliche Genehmigungen für neue Möglichkeiten zur Behandlung  seltener Krankheiten eingeholt werden müssen.

„Bei Celgene haben wir alle eines gemeinsam: Wir unterstützen die Patienten dabei, jenes Medikament zu erhalten, das nach Auffassung des Arztes ihre Lebensqualität verbessern oder erhalten wird“, sagt Jessica Cybrowski. „Dieser Auftrag vereint uns und trägt den Lohn in sich selbst.“

Celgene führt die Geschäfte gemäß den Verhaltensweisen seiner Unternehmenskultur auf Basis von Integrität, Ethik, solider Entscheidungsfindung und Umweltbewusstsein. Das Engagement im Hinblick auf eine kontinuierliche Verbesserung der Umwelt- und Sozialleistung sowie der Ökonomie wurde erweitert. Dieser Anspruch erfordert neue Methoden in der Patientenunterstützung, in der Interaktion der Mitarbeiter mit der Unternehmensführung und in der Forcierung neuer Programme in den lokalen Gemeinschaften.

Für Axelle Beauchamp, Senior Manager Human Resources in Boudry/ Schweiz, sind kreative Mitarbeiter, die in ihrer Arbeit ein gemeinsames Ziel verfolgen, die repräsentativen Charaktere, sozusagen die DNA des Unternehmens. „Unsere Mitarbeiter sind sehr talentiert, motiviert und scheuen sich nicht, neue Wege zu gehen“, sagt sie. „Alle sind engagiert, weil sie an ihre Mission glauben.“

In der Historie von Celgene finden sich zahlreiche Beispiele, wie Chancen mutig ergriffen wurden, die dann in Erfolg und Fortschritt mündeten. Celgene hofft und arbeitet mit größtem Engagement daraufhin, einige der schlimmsten Krankheiten des 21. Jahrhunderts so verändern zu können, dass diese kontrollierbar werden.

Foto: Bodo Mertoglu